Chinas „Academy of Aerospace Technology“ (Academie Nr.5) ist das Rückgrat der Chinesischen Luftfahrtsindustrie. Mit einem Investitionsvolumen von über 10 Milliarden RMB (rund 1,6 Milliarden US$) fokussiert sich die Fertigungsanlage für äußerst große Raumfahrzeuge auf die Integration, Endmontage, Test und Experimentiereinheit für die größten Weltraumflugkörper und weitere wichtige Projekte, wie zum Beispiel das Landesweite Hauptlaboratorium für Nationale Verteidigungswissenschaften und Technologien, Forschung und Entwicklung sowie Herstellung neuartiger Weltraumflugkörper, der Industrialisierung von Satelliten Nutzung sowie Technologien der Raumfahrt.

Das Herzstück bildet das Test- und Fertigungszentrum für äußerst große Raumfahrzeuge. Hier arbeitet man an 4 Schlüsselprojekten: Projektphase 3 des bemannten Raumfluges, Projektphase 3 des Monderforschungsprojekts, Beobachtung der Erde aus dem All, sowie Satelliten für die Telekommunikation.

 

Das 11. Institut von Chinas Aerospace Science and Technology Corporation (China Academy of Aerospace Aerodynamics, abgekuerzt CAAA) war die erste Forschungseinrichtung in China für Aerodynamik, die sich hauptsächlich mit Aerodynamik für Flugzeuge beschäftigt hat.

Seit der Gründung von CAAA, hat das Institut außerdem Studien für fast alle Weltraumprojekte unternommen. CAAA hat außerdem Anforderungen hinsichtlich aerodynaischer Kräfte und aerodnymaischer Wärmeentwicklung gelöst, die einer Vielzahl von Trägerraketen zugute gekommen sind. Dazu gehört unter anderem das Raketenmodell „Shenzhou“, wiederherstellbare Satelliten, strategische und taktische Waffensysteme, Flugzeuge, und Raketen.

Die CAAA hat einen bedeutenden Beitrag zur Chiesischen Luftfahrtindustrie geleistet.

 

 Airbus

Wenn die Marketingprognosen von Airbus stimmen, dann wird China in einigen Jahren der größte Luftverkehrsmarkt der Welt sein. Dabei sind nicht die internationalen Luftverbindungen von und nach China gemeint, sondern alleine die Chinesischen Inlandsverbindungen. Airbus geht von einem Wachstum von 380 Prozent in den nächsten 20 Jahren aus.

Die Konsequenzan aus diesen Prognosen hat der europäische Flugzeughersteller längst gezogen. Bereits 2008 eröffnete das Unternehmen die erste Endmontagelinie außerhalb der Stammwerke von Toulouse (Frankreich) und Hamburg in Tianjin. Dort werden fertige Baugruppen der A320 Reihe, nachdem sie per Schiff antransportiert wurden, zu fertigen Flugzeugen montiert. Die A320-Jets gehen vor allem an chinesische Fluggesellschaften, aber auch an andere Abnehmer in Asien. Bis Ende 2016, so lange läuft der aktuelle Vertrag, sollen knapp 300 Flugzeuge ausgeliefert werden. Derzeit produziert die Fabrik vier Maschinen pro Monat (zum Vergleich: in Hamburg sind es 24).

Die Verhandlungen, den Vertrag zu verlängern, laufen bereits.

Darüber hinaus wird Airbus Ende 2017 ein weiteres Werk für die Airbus A330 Baureihe in Tianjin eröffnen. Die Flugzeue erhalten dort ihre Innenausstattung, werden lackiert und von China aus ausgeliefert. Zwei Maschinen pro monat sollen künftig von Tianjin aus an die Kunden übergeben werden. Zwar sind die vergleichseise kleineren Werke in China nicht so profitabel wie Hamburg oder Toulouse, doch das Engagement zahlt sich in Form von zusätzlichen Aufträgen aus. Chinesische Airlines bestellten anläßlich der Vertragsunterschrift für die A330 Fabrik in Tianjin 45 Großraumjets bei Airbus. Der Auftrag hilf Airbus enorm, denn ohne die Bestellung aus China hätte Airbus die Produktion der A330 womöglich drosseln müssen.